WingChun

WingChun bedeutet übersetzt „ewiger Frühling“ und deutet auf die kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit Chinas hin (die Ming-Dynastie), die man vergeblich versuchte zurückzuerobern.

Diese Kunst veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte, wie sich alles veränderte. Heutzutage kommt man mit dem ganzen Angebot und der Vielfalt schon gar nicht mehr zurecht.

Das WingChun System, das in der Akademie für WingChun Heidelberg, sowie in einigen weiteren angeschlossenen Partner-Akademien unterrichtet wird, wurde auf den ursprünglichen Zweck zurückgeführt. Nämlich in einer Notwehrsituation zu bestehen.

Collage Akademie für WingChun Mix

WingChun ist ein System, das ausschließlich für die Selbstverteidigung geschaffen wurde. Es geht hierbei nicht um sportliche Wettkämpfe oder irgendwelche akrobatischen und artistischen Kunststücke. Das Ziel ist es, den Gegenüber von seinem Vorhaben abzubringen und innerhalb weniger Sekunden außer Gefecht zu setzten. Dies geschieht im WingChun mit allen einem zur Verfügung stehenden Mitteln.

Durch klar strukturierte Unterrichtsprogramme, werden Techniken und Bewegungsmuster eingeschliffen, so dass diese direkt vom Anwender umgesetzt werden. Der „rote Faden“ wird niemals aus den Augen verloren und hilft dem Schüler dabei, diese Selbstverteidigungs-Kunst zu erlernen.

WingChun - Selbstverteidigung in Heidelberg

Durch ausgefeilte Unterrichtsmethoden wird der Anwender sensibilisiert und er erkennt frühzeitig Angriffsmuster und Absichten eines Angreifers. Durch ein regelmäßiges Training, werden bestimmte Informationswege minimiert. Das bedeutet im Klartext, dauert das Erkennen einer Absicht anfänglich etwas zu lange, muss man einen Angriff abwehren können. Erkennt man die Absicht des Gegenübers rechtzeitig, wird man zum Angreifer.

Das Auge erkennt ein Muster oder eine Absicht, leitet diese Information an das Gehirn weiter und hier wiederum werden die Befehle an die Gliedmaßen des Anwenders weitergeleitet. Je nach Ausbildungsgrad sind diese Informationswege mal länger und mal kürzer.

Sparring oder gar Wettkämpfe gibt es bei uns nicht. Der Grund ist relativ simpel und hoffentlich auch gut nachvollziehbar. Bei einem Wettkampf gibt es ein Regelwerk, ein Datum, eine Uhrzeit, Schutzausrüstung, einen Schiedsrichter etc. All das gibt es auf der Straße nicht. Auch der Angreifer reagiert anders als auf einem sportlichen Wettkampf. Würde der „Bösewicht“ wissen, dass er es mit einer Person zu tun hat, die Fähigkeiten besitzt die den seinen weit überlegen sind, würde er niemals angreifen. Wer würde schon angreifen, wenn er wüsste, dass er gleich derjenige ist, der die Verletzungen davon trägt?

Das WingChun ist eine sehr ästhetische Kampfkunst. Auf hohem Niveau wirkt das WingChun von außen betrachtet „gut, stimmig, einfach und natürlich“. Das ist letztendlich ein hartes Stück Arbeit. Turner bewegen sich auch leichtfertig an ihren Gerätschaften, aber jeder der es schon einmal versucht hat, weiß wieviel Schweiß, Arbeit und Disziplin dahinter steht. In seiner reinen technischen Ausführung, wie z.B. Formen oder Partnerprogrammen (ChiSao) ist das WingChun das perfekte Kampfkunst-System und fordert den Körper, sowie den Geist immer wieder aufs Neue.

Es ist ein ausgeklügeltes Nahkampfsystem, das in einer realen Notwehrsituation, den Gegner kompromisslos und schnell ausschaltet. Hier geht es nun nicht mehr um die Ästhetik, sondern um das Überstehen einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Funktionalität des Systems steht also immer im Vordergrund.  

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Durch das vielfältige Training wird nicht nur der Körper gestärkt, sondern auch der Geist. Viele Bewegungsabläufe werden erlernt, wiederholt und unter verschiedensten Bedingungen und Methoden an den Schüler herangebracht. Das sensibilisieren für gefährliche Situationen ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung. Die Abläufe sind in verschiedene Unterrichtsprogramme untergliedert und können somit auch von jedem gelernt werden.

Nahkampfsysteme wie das WingChun, haben einen festen Platz in einer militärischen / polizeilichen Ausbildung. Spezialeinheiten weltweit erlernen diese Techniken für den Fall, dass der Gebrauch der Schusswaffe nicht möglich oder nicht zwingend relevant ist. Auch Mitarbeiter in Sicherheitsunternehmen denen das Mitführen von Waffen nicht gestattet ist, sind mit dem WingChun auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Grundsätzlich gibt es in der Selbstverteidigung nichts, was nicht erlaubt ist. Alles was dazu geeignet ist, das eigene Leben, sowie das Leben von Schutzbedürftigen zu schützen, ist erlaubt. Schläge, Tritte, Bruch-und Hebeltechniken, Fixierungsmethoden sowie der Umgang mit Waffen und Alltagsgegenständen gehören in das WingChun-System.

Dieses einzigartige und effektive System ist lückenlos und von jedem erlernbar. Falls auch Du Interesse daran hast, das WingChun zu erlernen, bist Du recht herzlich zu einem kostenlosen Probetraining sowie zu einem individuellen Beratungsgespräch in der Akademie für WingChun Heidelberg eingeladen.

Das Team der Akademie für WingChun freut sich über dein Interesse und steht Dir bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.